Job oder Heimat? Große und kleine Auswanderungsgeschichten
Wer im Beruf erfolgreich sein möchte, muss heute leider allzu oft seine Heimat verlassen, was jedoch nicht jedem leicht fällt. In diesem Blog finden Sie daher Geschichten von mutigen Auswanderern und heimatverbundenen Daheimgebliebenen.
Wenn sich Teenager nach dem Abi zu einem Studium entschließen, beginnen sie spätestens dabei, auf eigenen Beinen zu stehen und sich Gedanken über die Karriere und Zukunft zu machen. Denn meist müssen sie für das Studium bereits die Heimat verlassen. Die große Stadt lockt mit zahlreichen Partymöglichkeiten, Shoppingmeilen und neuen Menschen, die man alle kennenlernen möchte. Ist man solo, wird man hier schnell neuen Fuß fassen und sich nach der Ausbildung weiter aufmachen, um die Welt zu entdecken und genau das zu tun, was man wirklich will. Hat man in der Heimat jedoch einen Partner oder eine Partnerin, kehrt man nach dem Studium vielleicht doch zurück oder sucht sich in der Nähe eine Arbeit, statt sich fernab von Freunden und der Familie zu bewegen.
Das liegt häufig auch an der Persönlichkeit der Menschen. Denn auch, wenn das Wegziehen neue berufliche Möglichkeiten bietet, ist nicht jeder so offen, sich in neuen Gegenden mit neuen Menschen schnell zurechtzufinden. Manch einer braucht Freunde, die Familie und den Partner um sich und kann nichts mit einer Fernbeziehung anfangen. Und auch das Leben als Pendler ist bei weiten Kilometern sehr anstrengend und zeitintensiv, wie es z.B. auch Montage-Arbeitern geht. Ein anderer wiederum schätzt die Chance, irgendwo anders ganz neu anzufangen, wozu man vor allem viel Mut braucht. Demnach kann man auch nicht pauschal sagen, dass jeder seinem Job folgen sollte. Denn nicht jeder ist gleich. Und so hängen manche eben doch mehr an der Heimat, die sie auch niemals verlassen möchten. Wir betrachten das Ganze von zwei Seiten und geben Tipps für Mutige und welche, die lieber zu Hause bleiben.